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"Gebrauchsanweisung" für den Bildungsspender

Unter diesem Link erreichen Sie eine vom Bildungsspender bereitgestellte Anleitung zum Gebrauch des Bildungsspenders. Ein aktuelles Video (sichere Verbindung) (ca. fünf Minuten) erklärt ebenfalls die Handhabung.



50 Besucher beim idyllischen Picknick

Zu einem gemütlichen „Picknick im Paradies“ trafen sich am Samstagnachmittag, dem 16. Juli 2022, etwa 50 Erwachsene und Kinder im idyllischen InterKulturgarten auf dem Pfaffenhofener Bunkergelände am Heimgartenweg. Eingeladen hatten der Internationale Kulturverein Pfaffenhofen, die Gestaltungsgemeinschaft des InterKulturGartens und der AK Inklusion. Die Veranstaltung bildete zugleich den Abschluss der diesjährigen Interkulturellen und Interreligiösen Wochen des Kulturvereins.

Der InterKulturGarten mit seinen alten Bäumen und der ruhigen Lage bot den idealen Rahmen für dieses Picknick im Grünen, bei dem viel erzählt und gelacht wurde. Die Besucher tauschten ihr mitgebrachtes Essen, sodass es für jeden viele Leckereien zum Probieren gab. Eine Gruppe von „Integra“ bereitete außerdem vor Ort ein köstliches Kesselgulasch vor. Neben Einheimischen kamen auch Migranten aus der Türkei, Afghanistan, Ungarn und Rumänien zu der Veranstaltung. Damit den kleinen Besuchern nicht langweilig wurde, gab es für sie neben Kletterbäumen und Schaukeln auch Spiele, Malsachen und Bücher.


Picknick2022 1-k.jpg Picknick2022 2-k.jpg

Fotos: Emrich


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Friedensgebet am 6. Juli 2022

Ängste, Sorgen und Hoffnungen beim Friedensgebet der Religionen

Ebenso nachdenklich wie hoffnungsvoll stimmende Texte und Lieder, eindrucksvolle Schilderungen einer ukrainischen Flüchtlingsfamilie und wunderschönen Chorgesang von „Chorisma“ erlebten rund 100 Besucher am 6. Juli 2022 beim Friedensgebet der Religionen im Pfaffenhofener Bürgerpark. (mehr ...)


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Insgesamt rund 100 Besucher nahmen am Friedensgebet am Baum der Religionen mit dem Frauenchor Chorisma teil
Foto: E-Steinbüchler


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TERMINÄNDERUNG! Friedensgebet, geplant für den 22.06.2022 muss auf den 6.7.2022 verschoben werden

Das für 22. Juni 2022 im Bürgerpark geplante Friedensgebet kann wegen unsicheren und negativen Wettervohersagen nicht stattfinden.

Es wird - wie im Notfall für diesen Fall bereits vorgesehen- nun verschoben auf den Mittwoch, den 6. Juli um 19.30 Uhr, wiederum im Bürgerpark!


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Friedensgebet am 22. Juni 2022

Herzliche Einladung zu unserem jährlichen Friedensgebet am Mittwoch, 22. Juni, um 19.30 Uhr, im Bürgerpark Pfaffenhofen, das der Kulturverein gemeinsam mit den örtlichen Kirchen und Religionsgemeinschaften durchführt. Wir beten diesmal alle gemeinsam für die Ukraine.


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Tetiana Khatsanovska wird uns über ihre Flucht und die heutige Situation in der Ukraine, über ihre Sorgen und Ängste, aber auch über ihre Hoffnungen, Wünschen und Dankbarkeit erzählen.


Baum Baender-quer-2022-k.JPG Foto: E. Steinbüchler


Mit 101 bunten Bändern haben Helfer des Internationalen Kulturvereins Pfaffenhofen den Baum der Religionen im Bürgerpark bereits geschmückt (im Bild rechts Shemsi Haziri und Ardian Ndreka). Die bunten Bänder stehen symbolisch für die 101 Nationen, die in Pfaffenhofen vertreten sind. Musikalisch umrahmt wird die Friedensfeier vom Frauenchor „Chorisma“. Sollte es am Mittwochabend regnen, wird das Friedensgebet um zwei Wochen auf den 6. Juli verschoben.


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Erster Integrationsausflug

26 Menschen, darunter 13 Kinder, konnte Marita Emrich - 1. Vorsitzende des Internationalen Kulturvereins Pfaffenhofen - zusammenbringen und mit ihnen einen unvergesslichen Tag im Tierpark Hellabrunn verbringen. 7 Familien aus Deutschland, Albanien, Bulgarien, Moldau und Ukraine nahmen an dem ersten Integrationsausflug des Internationalen Kulturvereins teil.


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Das neue Projekt - Integrationsausflüge - das Marita dieses Jahr initiiert hat, hat als Ziel Deutsche- und Migrantenfamilien zusammenzubringen, sich kennenlernen und austauschen zu können, und schließlich sich gegenseitig wertschätzen. Die Sprache ist das wichtigste Element für die Integration der Migranten in die deutschen Gesellschaft und sie kann man nur gut lernen, wenn man sie im Alltag übt. Und das kann in einer lockeren Atmosphäre um so besser klappen.

Dieses Jahr konnte Marita Emrich Sparda Bank München von ihrem Projekt überzeugen. Sie erhielt aus dem Gewinn-Sparverein der Sparda Bank München e.V. eine ordentliche Spende im Wert von 1500€ für drei Integrationsausflüge. Die nächsten zwei Ausflüge sind für das Museum für Mensch und Natur in München und den Christkindlmarkt in Nürnberg geplant.

Dafür möchte sie sich bei Sparda Bank München herzlich bedanken. „Trotz unzählige Sorgen in ihrer Heimat und zwei Jahre Corona Pause, fröhliche und zufriedene Gesichter zu sehen, dass lässt einem das Herz richtig schlagen und anspornen weiterzumachen“ -sagte Marita Emrich.


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Vorurteile gegen Sinti und Roma nehmen kein Ende

Ausgrenzung und Verfolgung über Jahrhunderte, ein Vortrag im Rathausaal

Sie werden seit Jahrhunderten ausgegrenzt, müssen mit Anfeindungen und Diskriminierung leben. In der Nazizeit wurden Hunderttausende von ihnen verschleppt, misshandelt, ermordet. Aber auch nach 1945 blieben die Vorurteile bestehen und sogar heute noch leben viele von ihnen lieber anonym als sich zu „outen“. Die Rede ist ausnahmsweise nicht von Juden, sondern von Sinti und Roma – von so Manchem auch heute noch mit dem Schimpfwort „Zigeuner“ tituliert.


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Frau Ilona Roché bei ihrem Vortrag
Foto: E.Steinbüchler


Um ihre leidvolle Geschichte, um den Völkermord an 500.000 Sinti und Roma durch die Nazis und um ganz persönliche Erfahrungen Betroffener ging es am Samstagabend, dem 7. Mai 2022, in einem Vortrags- und Filmabend, zu dem der Internationale Kulturverein Pfaffenhofen (IKVP) in den Rathaussaal eingeladen hatte. (mehr ...)


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Gemeinsames Fastenbrechen mit gutem Essen und viel Information

Es ist gute Tradition in Pfaffenhofen, dass die türkisch-islamische Gemeinde Ditib während des Fastenmonats Ramadan auch Vertreter anderer Religionen, aus Stadt, Politik und Gesellschaft zu einem gemeinsamen Fastenbrechen einlädt. So viele deutsche Gäste wie jetzt, nach zweijähriger Corona-Zwangspause, konnte der Vorsitzende Recep Bal am 1. Mai 2022 dazu aber wohl noch nie begrüßen. (mehr ...)


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Gemeinsam das orthodoxe Osterfest gefeiert, der IKVP lud Ukrainer und Deutsche ein

Über 130 ukrainische und deutsche Kinder, Jugendliche und Familien konnte der Internationale Kulturverein Pfaffenhofen (IKVP) am 24. April 2022 zu einer Osterfeier im katholischen Pfarrheim willkommen heißen. Orthodoxe Christen feiern Ostern nämlich eine Woche später als Katholiken und Protestanten. Und so lud der Kulturverein ukrainische Flüchtlinge, die ihr Osterfest in diesem Jahr fern ihrer Heimat und ihrer Angehörigen feiern müssen, zusammen mit ihren Gastfamilien und Asylhelfern zu einem gemeinsamen Nachmittag ein. (mehr ...)


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Neuer Vereins-Flyer

Der neue Flyer zum IKVP ist erschienen im März 2022 und kann heruntergeladen werden (Dateiformat: PDF, Größe: ca. 3,2 MByte).


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Friedensmarsch mit Abschluss am Baum der Religionen

Zu einem Friedensmarsch anlässlich des Ukrainekrieges hatte die Pfaffenhofener ödp aufgerufen. Etliche Kriegsgegner wanderten am Samstag, 5. März 2022, vom Bürgerpark zur Kapelle „Königin des Friedens“ bei Gittenbach. Dort teilte sich die Gruppe, und während die meisten weiter gingen bis zu den Friedensglocken bei der Oase Steinerskirchen, kehrte ein kleinerer Teil wieder um und wanderte zurück zum Bürgerpark.


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Dort wurden die Wanderer am Baum der Religionen bzw. der Friedensstele von Sepp Steinbüchler und Marita Emrich vom Internationalen Kulturverein Pfaffenhofen erwartet. Auch drei junge Ukrainerinnen stießen hier zu der Gruppe. Eine von ihnen lebt mit Mann und Kind in Pfaffenhofen, die beiden anderen sowie ihre Mutter und ein kleiner Bub waren am Freitag in Pfaffenhofen eingetroffen, wo sie jetzt bei der jungen Familie untergekommen sind. Ihre Männer und Väter mussten in der Ukraine bleiben.

Gemeinsam hängten die Teilnehmer gelb-blaue Bänder – die Nationalfarben der Ukraine – am Baum der Religionen auf, und mit den Bändern bildeten die Teilnehmer auch einen Kreis um den Baum. Symbolisch wollten sie so „innere und äußere Verbindungen zu Menschen aus der Ukraine knüpfen und aller gedenken, die unter dem schrecklichen Krieg und seinen Folgen zu leiden haben“, wie Sepp Steinbüchler es ausdrückte. Er rief dazu auf, den Menschen in der Ukraine und den Flüchtlingsfamilien hier bei uns beizustehen „mit unseren Möglichkeiten wie Gastfreundschaft, Sach- und Geldspenden sowie Hilfsangeboten im Alltag“.


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Interkulturelle und Interreligiöse Wochen 2022

Die Veranstaltungen stehen unter dem Motto „Zusammen leben, zusammenwachsen“

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Was ursprünglich für das Jahr 2020 geplant war, soll 2022 endlich realisiert werden: Unter dem Motto „Zusammen leben, zusammenwachsen“ veranstaltet der Internationale Kulturverein Pfaffenhofen (IKVP) ab dem 27. März 2022 die 7. Interkulturellen und Interreligiösen Wochen in Pfaffenhofen – natürlich immer unter der Voraussetzung, dass die aktuellen Corona-Regeln es zulassen. Das vielfältige Programm, das von mehreren Mitveranstaltern mitgestaltet wird, reicht von einer Kunstausstellung über Theater und Film bis zu türkischem Kermes, internationalem Märchennachmittag und gemeinsamem Friedensgebet (u.a.).
(mehr ...)

Unter dem folgenden Link erreichen Sie den Flyer für die interkulturellen Tage 2022 (ein PDF-Dokument mit ca. 960 KB, Dateiname: IKVP_Flyer2022.pdf) zum Herunterladen.

Den aktuellen Stand aller Veranstalungen finden Sie hier bei Termine des IKVP oder in der linken Spalte.


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Erste Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine kommen nach Pfaffenhofen

In Pfaffenhofen werden die ersten Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine schon in den nächsten Tagen erwartet. Pfaffenhofener*innen, die hier ankommende Kriegsflüchtlinge ehrenamtlich unterstützen wollen, können sich bei unserem AK Asyl unter der E-Mail dettke.ak(at)ikvp-paf.de oder über das Kontaktformular ("E-Mail an den IKV" in der linken Spalte), melden.


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Neuer Vorstand gewählt

Der Internationale Kulturverein Pfaffenhofen (IKVP) hat eine neue Vorsitzende. Bei der Mitgliederversammlung im Oktober 2021 wurde Marita Emrich einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt.

Neu in den Vorstand gewählt wurden außerdem Marzanna Draczynska-Kühnel, Johannes Gold und Hano Metin.

Wiedergewählt wurden die Vorstandsmitglieder Christine Kuplent und Ardian Ndreka. Außerdem gehört Martin Rohrmann als Integrationsreferent des Stadtrates weiterhin dem Vorstand an.


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Foto von links: Martin Rohrmann, Marzanna Draczynska-Kühnel, Hano Metin, Marita Emrich, Johannes Gold, Christine Kuplent, Ardian Ndreka)


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Bericht von der Mitgliederversammlung und der Neuwahlen am 5.10.2021

„Das Schlüsselwort heißt Begegnung.“ Diese Erfahrung haben Sepp Steinbüchler und seine Mitstreiter im Internationalen Kulturverein Pfaffenhofen (IKVP) in den zwölf Jahren des Bestehens ihres Vereins gemacht. In den letzten anderthalb Jahren waren persönliche Treffen allerdings wegen der Corona-Pandemie nur sehr eingeschränkt möglich. Die Veranstaltungen der für 2020 geplanten Interkulturellen und Interreligiösen Tage mussten fast alle abgesagt oder verschoben werden.


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Marita Emrich bedankte sich bei Sepp Steinbüchler mit einem Olivenbäumchen


Dass trotzdem „hinter den Kulissen“ so gut wie möglich weitergearbeitet wurde, verdeutlichte der scheidende Vorsitzende Sepp Steinbüchler in seinem Rechenschaftsbericht. (mehr ...)


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Mitgliederversammlung 2021 mit Neuwahlen

Die Mitgliederversammlung mit Neuwahlen findet am Dienstag, 5. Oktober 2021 um 19.30 Uhr im Rathaussaal Pfaffenhofen, 2. Stock, statt. Alle Mitglieder, sowie interessierte Gäste, sind dazu herzlich eingeladen.


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Friedensgebet am Baum der Religionen im Bürgerpark

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Eine stimmungsvolle und sehr ansprechende Stunde erlebten rund 80 Besucher am Mittwochabend, dem 7.7.2021, beim Friedensgebet im Bürgerpark. Der Internationale Kulturverein Pfaffenhofen (IKVP) hatte dazu bereits im fünften Jahr eingeladen, und im Mittelpunkt stand diesmal das Thema „Auf der Suche nach Wegen zu mehr Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“. (mehr ...)


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Einladung zum Friedensgebet am Baum der Religionen im Bürgerpark

Das Friedensgebet am „Baum der Religionen“ im Bürgerpark steht seit mehreren Jahren jeden Sommer auf dem Pfaffenhofener Veranstaltungskalender.

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Musikalisch gestaltet wird das Friedensgebet heuer vom Gospelchor "Voices of Joy"
unter der Leitung von Barbara Scheer, ©Steffi Cernko

In diesem Jahr lädt der Internationale Kulturverein Pfaffenhofen (IKVP) am Mittwoch, 7. Juli 2021 um 19.30 Uhr dazu ein. (mehr ...)


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Kunst und Kalligrafie in der Pfaffenhofener Moschee: IKVP gibt Broschüre heraus

Eine Broschüre über die Pfaffenhofener Moschee hat jetzt der Internationale Kulturverein Pfaffenhofen (IKVP) herausgegeben. Damit wird die Entstehung der Moschee dokumentiert, die schönen Räume werden gezeigt und nicht zuletzt werden die kalligrafischen Schriftzüge vom Arabischen ins Deutsche übersetzt.


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Moschee-Broschüre
Fotos Copyright: die-pixelstube


Das 20-seitige DIN A-5-Heft liegt im Rathaus, im Haus der Begegnung, im Seniorenbüro und bei der Stadtverwaltung kostenlos zum Mitnehmen aus und wird künftig auch bei Führungen in der Moschee verteilt. Im pdf-Format ist die Broschüre hier zum Herunterladen (Dokument im PDF-Format, Dateigröße 6,1 MB) zu finden. (mehr ...)


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Wochen gegen Rassismus 2021 in Pfaffenhofen

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Wochen gegen Rassismus 2021 in Pfaffenhofen

Die Stadt und der Landkreis Pfaffenhofen beteiligen sich auch dieses Jahr wieder an den "Wochen gegen Rassismus". Wegen der Coronabeschränkungen werden dieses Jahr alle Aktionen/Infos ausschließlich Online stattfinden. Es wirken dabei neben dem IKVP weitere 19 lokale Gruppierungen mit. (mehr zum IKVP und Antirassismus ...)


Hinweis: Die Beiträge der anderen Gruppierungen sind ab dem 15.3.2021 über diesen Link zur Seite der Stadt Pfaffenhofen erreichbar.


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Termin für den Interkulturellen Film

Stempel-geaenderter termin-drehung-plus15.png Interkultureller Film

In Absprache mit den Verantwortlichen des CineradoPlex zeigt Peter Dorn im Rahmen der VHS-Reihe "Der besonderen Film" das Werk "Ein Licht zwischen den Wolken", wie immer mit Einführung und Nachbesprechnung.

  • Termin: Dienstag, 4. Mai 2021, 20 Uhr im CineradoPlex, Ledererstr. 3, Pfaffenhofen.


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Termin für Austellung "Die Kunst deines Nachbarn" und den Vortrag erneut verschoben

Stempel-geaenderter termin-drehung-plus15.png "Die Kunst deines Nachbarn" musste erneut verschoben werden, ebenso der Vortrag von Frau Ilona Roché. Nach den - wegen Corona - geringen Besucherzahlen im Jahr 2020 bei ähnlichen Veranstaltungen ist es für die Wertschätzung aller Akteure zur Ausstellung und den begleitenden Veranstalungen sinnvoller, zu warten, bis wieder mehr Publikumszugang möglich ist.

  • Der Termin für die Ausstellung ist auf das Jahr 2022 verschoben worden.
  • Der Termin für den Vortrag von Frau Roché zu "Geschichte der Sinti und Roma in Deutschland" ist damit gekoppelt und daher ebenso erst im Jahr 2022 möglich.


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Neuer Termin und Ergänzungsveranstaltungen zur Ausstellung "Die Kunst deines Nachbarn"

Stempel-geaenderter termin-drehung-plus15.png "Die Kunst deines Nachbarn" wurde in das Jahr 2021 verschoben. Sie widmet sich diesmal der Kunst aus dem Roma- und Sinti-Kulturkreis. Kuratiert wird die Ausstellung wieder von der Hettenshausener Künstlerin Carine Raskin-Sander.

Freitag 22.01.2021 Eröffnung
Einführung Reinhard Haiplik
Ansprache Frau Ilona Roché, Mitglied des Zentralrats

der Deutschen Sinti und Roma

Samstag 23.01.2021 Vortrag
Die Geschichte der Sinti und Roma in Deutschland
Rathaussaal 19.00 Uhr
Führungen jeden Sonntag 16.00 Uhr
Radierworkshops Sonntag 31.01.2021 14.00 - 17.00 Uhr
Sonntag 14.02.2021 14.00 - 17.00 Uhr
Moderiertes Künstlergespräch Donnerstag 04.02.2021 19.00 Uhr
Lesung Sonntag 07.02.2021 15.0 - 17.0 Uhr


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Stempel-geaenderter termin-drehung-plus15.png Vortrag „Die Geschichte der deutschen Sinti und Roma“ mit Filmvorführung

Der Termin musste erneut wegen der Corona-Einschränkungen verschoben werden. Der neue Termin ist jetzt der Samstag, 23. Januar 2021, 19.00 Uhr, im Festsaal des Rathauses in Pfaffenhofen.

„Die Geschichte der deutschen Sinti und Roma“ ist das Thema eines Vortrags mit Filmvorführung, zu dem der Internationale Kulturverein Pfaffenhofen einlädt.

Der Eintritt ist frei.

Die Volksgruppe der Sinti und Roma ist in Europa bereits seit Jahrhunderten vielen Vorurteilen und Ausgrenzungen ausgesetzt. Daran hat sich bis heute kaum etwas geändert, und so leben viele Sinti und Roma möglichst anonym. Es gibt keine offiziellen Zahlen, wie viele von ihnen es heute in Deutschland gibt. Die Schätzungen schwanken zwischen 70.000 und 150.000.

Während des Nationalsozialismus wurden in Deutschland 500.000 Sinti und Roma umgebracht. Eine von ihnen war die Ingolstädterin Marie Herzenberger, die von den Nazis in mehrere Konzentrationslager deportiert wurde und am 11. Mai 1943 in Auschwitz ermordet wurde. Heute erinnert eine Stele im Luitpoldpark an sie.

Die Referentin Ilona Serina Roché, die Vorsitzende des Arbeitskreises Sinti und Roma Ingolstadt, ist die Enkelin von Marie Herzenberger. Neben ihrer Großmutter sind viele weitere ihrer Verwandten in den KZs umgebracht worden. Andere Angehörige – auch Ilona Rochés Mutter – kehrten schwerst traumatisiert aus den Lagern zurück.


Ilona Roche.jpg Foto: Ilona Roché, ©Roché


Während ihres Vortrags im Pfaffenhofener Rathaussaal zeigt Ilona Roché auch einen Film über die Sinti-Kinder von Mulfingen, die 1944 aus ihrem Kinderheim in Baden-Württemberg ins KZ Auschwitz deportiert wurden. Nur vier der 39 Kinder überlebten.

Der Vortrag von Ilona Roché steht im thematischen Zusammenhang mit der neuen Ausstellung in der Reihe „Kunst deines Nachbarn“, die sich mit der Kunst aus dem Roma- und Sinti-Kulturkreis beschäftigt. Diese Ausstellung des Internationalen Kulturvereins wird von Carine Raskin-Sander kuratiert und findet vom 23. Januar bis 21. Februar 2021 statt.

Der Vortrag war ursprünglich für den 21. November geplant, wurde jetzt aber um eine Woche verschoben, damit er im Rathaussaal gehalten werden kann. Hier sind derzeit 50 Besucher zugelassen. Dabei gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln. Wer sichergehen möchte, dass er einen Platz bekommt, kann sich vorher beim IKVP-Vorsitzenden anmelden (Mail an sepp.steinbuechler@gmx.de oder Tel. 0176 61554867).


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Nachdenklich stimmendes Friedensgebet am 30.9.2020

Das Thema Corona mit ganz persönlichen Erfahrungen aus der Corona-Krisenzeit stand im Mittelpunkt des vierten Friedensgebetes am Baum der Religionen im Pfaffenhofener Bürgerpark. Der Internationale Kulturverein Pfaffenhofen hatte dazu gemeinsam mit den örtlichen Kirchen und Religionsgemeinschaften eingeladen, und etwa 60 Besucher trafen sich auf dem weitläufigen Gelände. Den musikalischen Part übernahmen die „Katholibris“, deren Lieder wunderbar zu den nachdenklich stimmenden Vorträgen und Gebeten passten.


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Sepp Steinbüchler, der Vorsitzende des Internationalen Kulturvereins, führte durch die Veranstaltung und er schilderte anhand von mehreren Beispielen, wie sehr Menschen in Pfaffenhofen unter der Corona-Krise gelitten haben bzw. noch immer leiden. Da sind die beiden Pfaffenhofenerinnen, die ihre Mutter in einem nahegelegenen Altenheim nicht mehr besuchen durften – selbst dann nicht, als die alte Frau an Corona erkrankte und letztlich starb, ohne ihre Töchter noch einmal zu sehen. Da war auch die Alleinerziehende, die ihre Teilzeitbeschäftigung im Homeoffice ausüben musste, während die zwei schulpflichtigen Kinder für die Schule arbeiten sollten und das jüngste Kind nicht in den Kindergarten gehen konnte. Und da sind die älteren Leute, die wochenlang ihre Wohnung kaum verließen und keinen Kontakt haben durften, dabei aber sehr dankbar waren für die Unterstützung der Nachbarn oder der Ehrenamtlichen der Bürgerhilfe, die für sie einkaufen gingen und Erledigungen übernahmen.


Friedensgebet-2020 hans schlatterer.JPG Hans Schlatterer


Sehr anschaulich schilderte Klinikseelsorger Hans Schlatterer die Situation in der Ilmtalklinik zu Beginn der Corona-Krise – und zwar vor allem aus der Sicht der Beschäftigten. Sorgen und Ängste angesichts der schlimmen Bilder aus Intensivstationen in Italien hatten das Klinikpersonal sehr verunsichert. Innerhalb weniger Tage habe sich die Klinik von einem offenen Haus in einen hermetisch abgeriegelten „Hochsicherheitstrakt“ verwandelt. Da war der Dienst auf Station alles andere als einfach: „Die ganze Schicht in grünem Marsmännchen-Kostüm mit Atemmaske“ – das war sehr anstrengend fürs Personal und für die Patienten fremd oder gar beängstigend. Auch immer mehr Krankenschwestern steckten sich an, da wurden Helferinnen zu Patientinnen, und das mit ungewissem Ausgang. „Das hinterlässt Spuren in den Seelen der Beteiligten“, wusste Hans Schlatterer, betonte aber auch die gegenseitige Unterstützung, den Durchhaltewillen, die Hoffnung und das Wissen um die Bedeutung der eigenen Arbeit, die hier im wahrsten Sinne des Wortes „Not-wendig“ war. Als Fazit nannte der Klinikseelsorger ein Zitat von Václav Havel: „Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat – egal, wie es ausgeht.“


Friedensgebet-2020 Katholibris.JPG Die Katholibris

Friedensgebet-2020 christen.JPG Gebet der Christen

Friedensgebet-2020 muslime.JPG Gebet der Muslime

Friedensgebet-2020 buddhisten.JPG Gebet der Buddhisten


Gerade in dieser Zeit, die von Unsicherheiten und Ängsten, aber auch von neuer Zuversicht und neuen Erkenntnissen geprägt sei, rief Sepp Steinbüchler dazu auf, „alte und neue Wege des Vertrauens miteinander zu gehen“, und dazu gebe es interessante Kernaussagen der großen Weltreligionen. Die örtlichen Vertreter der christlichen, islamischen und buddhistischen Gruppen zitierten jeweils die „goldene Regel“ ihrer Religion, und da wurde deutlich, dass diese nicht nur sehr ähnlich klingen, sondern sogar alle das Gleiche beinhalten. Stellvertretend sei hier das Zitat aus der Bibel genannt: „Alles, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihr ihnen ebenso.“

Steinbüchler dankte allen Mitwirkenden und Helfern, vor allem dem Chor für die schönen Lieder, aber auch Maxi Hechinger und Sebastian Gehrig für die Bereitstellung von Sitzbänken und Tontechnik sowie den Helfern vom Verein Sali Çekaj, die den „Baum der Religionen“ mit 100 bunten Bändern geschmückt hatten, symbolisch für die 100 Nationalitäten, die in Pfaffenhofen vertreten sind.

Alle Fotos dieses Beitrags: E. Steinbüchler


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Friedensgebet am 30.9.2020

Zum 4. Friedensgebet am Baum der Religionen im Bürgerpark lädt der Internationale Kulturverein Pfaffenhofen gemeinsam mit den örtlichen Kirchen und Religionsgemeinschaften ein. Nachdem die Veranstaltung wegen der Corona-Pandemie im Juni nicht durchgeführt werden konnte, findet sie jetzt am Mittwoch, 30. September, um 18 Uhr im Bürgerpark statt. Musikalisch umrahmt wird das Friedensgebet von den „Katholibris“.


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Die Katholibris singen beim Friedensgebet am 30. September 2020
im Bürgerpark Lieder von Kathi Stimmer.
Foto: © Alex Gerrard


Der Internationale Kulturverein hat zur Gartenschau 2017 die Patenschaft für den „Baum der Religionen“ im Bürgerpark übernommen. In direkter Nachbarschaft hat der Verein im Sommer 2019 anlässlich seines zehnjährigen Bestehens die Friedensstele aufgestellt, die der Schrobenhausener Künstler Richard Gruber geschaffen hat. Diese Stein-/Bronzestele symbolisiert das Miteinander und den notwendigen Dialog der Religionen, Kulturen und Nationen.


Friedensgebet-2020 friedensstele.JPG Die Friedensstele am Baum der Religionen


Zum 4. Mal findet nun am Baum der Religionen, der immer mit vielen bunten Bändern geschmückt ist, ein gemeinsames Friedensgebet der Pfaffenhofener Religionsgemeinschaften statt. Vertreter der christlichen, islamischen und buddhistischen Glaubensgemeinschaften gestalten gemeinsam diese Friedensfeier, die von den „Katholibris“ mit Liedern von Kathi Stimmer umrahmt wird.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Friedensgebetes stehen verschiedene ganz persönliche Erfahrungen aus der Zeit der Coronakrise und des Lockdowns im Frühling 2020 – z. B. aus der Sicht von Mitarbeitern und Patienten der Ilmtalklinik, von jungen Familien oder älteren Mitbürgern sowie von Geflüchteten und ihren Betreuern.

Um beim Friedensgebet die gebotenen Abstands- und Sicherheitsregeln einhalten zu können, bitten die Veranstalter die Besucher, nach Möglichkeit eigene Sitzgelegenheiten mitzubringen, da nur wenige Bänke aufgestellt werden. Beim Betreten des Geländes ist ein Mund-Nasenschutz notwendig, ebenso wie beim Verlassen des Steh- oder Sitzplatzes.

Bei schlechtem Wetter wird das Friedensgebet um eine Woche verschoben. Es beginnt dann am Mittwoch, 7. Oktober, um 18 Uhr.


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Sommer 2020: Änderung im Vorstand des IKVP

Seit 2009 vertrat er die Interessen des Vereins als zuständiger Referent des Stadtrats: Reinhard Haiplik gehörte als Referent für Interkulturelles und Integration von Anfang an zum Vorstand des IKVP. Jetzt übernimmt Martin Rohrmann dieses Amt, da er als neuer Integrations-Referent des Stadtrates nun der zuständige Mann für die Arbeit des Internationalen Kulturvereins ist. (mehr ...)


Vorstand Abschied Haiplik-k.JPG

Stadtrat Reinhard Haiplik (vorne) wurde jetzt mit einem herzlichen Dankeschön aus der Runde des Vorstands des Internationalen Kulturvereins verabschiedet. Mit im Bild (von links) die Vorstandsmitglieder Ardian Ndreka, Marita Emrich, Christine Kuplent, Monika Schratt und der Vorsitzende Sepp Steinbüchler (es fehlt Hakan Özdemir). Foto: E. Steinbüchler


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Stempel-entfaellt-drehung-minus15.png Infos zur Corona-Situation Stempel-geaenderter termin-drehung-plus15.png

Wir geben Ihnen hier wichtige Informationen zu Corona-Auswirkungen in Pfaffenhofen

  • Wichtige Informationen für Migranten und Flüchtlinge
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  • Bitte beachten Sie, dass Termine zu den Interkulturellen und interreligiösen Wochen 2020 wegen der Corona-Situation verschoben oder gestrichen werden müssen.
    Den aktuellen Stand finden Sie bei "Termine des IKVP".
  • Ebenso möchten wir darauf hinweisen, dass die Erreichbarkeit der Flüchtlings- und Integrationsberatung der Caritas in Pfaffenhofen auf telefonischen Kontakt oder E-Mail beschränkt ist. Aufgrund der jüngsten Schutzmaßnahmen der bayerischen Staatsregierung gegen die Ausbreitung des Corona-Virus entfallen die offenen Sprechstunden bis auf Weiteres!
Die Flüchtlings- und Integrationsberatung der Caritas ist jedoch gerne für Sie telefonisch oder per E-Mail erreichbar!
  • Fr. Michaela Greguletz:
    Tel.: 08441/ 8083 - 899
    mobil: 0175 - 38 68 244
    E-Mail: michaela.greguletz@caritasmuenchen.de
  • Fr. Gabriele Pulm-Muhr:
    Tel.: 08441/ 8083 - 895
    mobil: 0151 - 43 81 29 33
    E-Mail: gabriele.pulm-muhr@caritasmuenchen.de
  • Fr. Tanja Retzer:
    Tel.: 08441/ 8083 - 884
    mobil: 0160 - 99 75 20 99
    E-Mail: tanja.retzer@caritasmuenchen.de
Fax-Nr.: 08441/ 8083 - 811


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Ausländeranteil stark gestiegen – IKVP fordert Stärkung der Integrationsarbeit in Stadt und Landkreis

Die Zahl der Ausländer in der Stadt und im Landkreis Pfaffenhofen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Das verdeutlichte Sepp Steinbüchler, der Vorsitzende des Internationalen Kulturvereins Pfaffenhofen (IKVP), bei der Mitgliederversammlung im Hofbergsaal. Er forderte daher eine Verstärkung der Integrationsarbeit und letztlich auch die Schaffung eines Migrationsbeirates, in dem Migranten vertreten sind und mitreden können.

Die Zahlen sprechen für sich: Wie Steinbüchler erläuterte, ist die Zahl der Einwohner in Pfaffenhofen im vergangenen Jahr um 244 gestiegen. Davon waren 230 Ausländer. Zum Stichtag 31.12.2019 leben 3.770 Ausländer in Pfaffenhofen. Damit liegt der Ausländeranteil aktuell bei 14,2 Prozent. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren gab es 2051 Ausländer in Pfaffenhofen, was einen Ausländeranteil von 8,6 Prozent ausmachte. „Die Gesamtbevölkerung der Stadt ist um elf Prozent gewachsen, der Ausländeranteil aber um 84 Prozent“, betonte Steinbüchler.

Und noch ein paar Zahlen: Bei den Kommunalwahlen dürfen in Pfaffenhofen 1649 Ausländer wählen, weil sie EU-Bürger sind. Alle anderen Ausländer haben aber kein Wahlrecht. „Müsste nicht ein Gremium geschaffen werden, in dem Migranten vertreten sind und wo man ihnen auf Augenhöhe begegnet und ihnen zuhört?“ fragte Steinbüchler und fügte hinzu: „Wir werden sehen, ob der neue Stadtrat den Handlungsbedarf sieht und diese Herausforderung annimmt.“

Im Kommunalwahlkampf jedenfalls höre man fast nichts von den Parteien, dass sie sich für Ausländer und für Integration einsetzen wollen. „Es ist alles wie vor 40 Jahren“, meinte Steinbüchler, denn es gehe fast immer nur um Sprache, Arbeit und Wohnung und es gebe für die meisten Ausländer keine gesellschaftliche und politische Teilhabe: „Sie werden nach wie vor ins Abseits gestellt – und zwar mit Absicht, wenn man sich ihrer nicht annimmt.“ Auch auf Landkreisebene müsse die Integrationsarbeit deutlich verstärkt werden, meinte der IKVP-Vorsitzende, bisher seien aber auch im Integrationsbeirat des Landkreises, der im vergangenen Jahr ins Leben gerufen worden war, überhaupt keine Migranten vertreten. „So wird weiter über die Ausländer geredet, aber nicht mit ihnen.“

Ebenfalls zur Sprache kam bei der Versammlung die Schmiererei an der Moschee, die am Dienstag für Aufregung gesorgt hatte. „Wir dürfen das nicht kleinreden“, meinte Sepp Steinbüchler und warnte vor einer Verharmlosung. Der Täter ist der Polizei bekannt, da bereits viele Anzeigen gegen ihn vorliegen. Er werde immer nur als „psychisch krank“ bezeichnet, aber er sei eindeutig islam- und ausländerfeindlich, rechtsextrem und gewalttätig. So hatte er eine Pfaffenhofener Muslimin, die aus Afrika stammt, und ihren Mann zusammengeschlagen, und das im Beisein ihrer Kinder.

Auch Reinhard Haiplik, der Integrationsreferent des Stadtrats, sah ein „Gefahrenpotential vorhanden“. Er erinnerte daran, dass vor ein paar Wochen mehrere Rechtsradikale verhaftet worden waren, die Anschläge auf Moscheen u. ä. geplant hatten. Darunter war auch ein Pfaffenhofener, der seitdem im Gefängnis sitzt.

Recep Bal, der Vorsitzende der türkisch-islamischen Gemeinde Ditib Pfaffenhofen, zeigte sich schockiert von der Schmiererei an der Moschee. „Wir hoffen, dass nicht mehr passiert“, erklärte er, aber der Verweis auf einen „psychisch Kranken“ helfe seiner Gemeinde nicht: „Das kommt zu oft vor, das gibt uns keine Sicherheit.“ Bal wies darauf hin, dass Ditib seit vielen Jahren gut mit der Stadt, den Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie dem Internationalen Kulturverein zusammenarbeitet und auch die Moschee immer für Besucher offensteht: „Wir sind seit über 60 Jahren hier, wir sind Pfaffenhofener, und wir wollen hier friedlich miteinander leben.“


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Mitgliederversammlung 2020

Ein Rückblick auf die Aktivitäten des Jahres 2019 und eine Vorschau auf das Programm der Interkulturellen und Interreligiösen Wochen 2020 standen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Internationalen Kulturvereins Pfaffenhofen (IKVP) am 4. März 2020 im Hofbergsaal. Darüber hinaus ging es aber auch um den aktuellen Vorfall an der Moschee und die Forderung nach stärkerer Integrationsarbeit. (mehr ...)


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Jahresempfang der Religionen und Kulturen

Beeindruckender Vortrag, ungewöhnliche Musik und interessante Begegnungen beim ersten Jahresempfang der Religionen und Kulturen in Pfaffenhofen

Zum ersten Jahresempfang der Religionen und Kulturen in Pfaffenhofen trafen sich am Freitagabend, 31. Januar 2020, die Pfarrer bzw. Leiter und weitere Mitglieder der katholischen, evangelisch-lutherischen, freikirchlichen, neuapostolischen und rumänisch-orthodoxen Gemeinden sowie des buddhistischen Xiaolin Tempels und des Internationalen Kulturvereins Pfaffenhofen (IKVP). Wie der IKVP-Vorsitzende Sepp Steinbüchler erläuterte, ist der Jahresempfang aus dem „Tisch der Religionen“ entstanden. Er soll immer interkulturell bzw. interreligiös ausgerichtet sein und jedes Jahr von einer anderen Gruppe organisiert werden.


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Gönül Yerli, islamische Religionspädagogin und
Vize-Direktorin des Islamischen Forums in Penzberg
Foto © E. Steinbüchler


Den Anfang machte jetzt im Hofbergsaal der Internationale Kulturverein mit Gönül Yerli, islamische Religionspädagogin und Vize-Direktorin des Islamischen Forums in Penzberg. Sie begrüßte die Zuhörer mit „Salam, Shalom, Grüß Gott“ und hielt einen beeindruckenden Vortrag über „Erfahrungen der Zusammenarbeit islamischer und christlicher Religionsgemeinschaften am Beispiel der Stadt Penzberg“.


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„Aura dulcis“ spielten und sangen „Alte Musik“ des 16. Jahrhunderts
Foto © E. Steinbüchler


Die fünf Musikerinnen von „Aura dulcis“ spielten und sangen „Alte Musik“ des 16. Jahrhunderts, und da kamen interessante historische Instrumente zum Einsatz, wie Barock- und Renaissanceflöten, Gamben und Gemshörner, eine Hirtenschalmei und eine Cornamuse.2021 will die evangelische Gemeinde dazu einladen. (mehr ...)


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Traditionelles Abschlusstreffen bei Bhavana Sangha

Am 08. Dezember 2019 wird der Meditationskreis den Jahresabschluss feiern. Mehr Details dazu finden Sie im Flyer zur Einladung, den Sie herunterladen (ca. 413 kB) können.


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Interkulturelle und Interreligiöse Wochen 2020 unter dem Motto „Zusammen leben, zusammenwachsen“

Zum siebten Mal gibt es im kommenden Jahr in Pfaffenhofen Interkulturelle und Interreligiöse Wochen. Bei der Beiratssitzung stellte Sepp Steinbüchler, der Vorsitzende des Internationalen Kulturvereins Pfaffenhofen (IKVP), den aktuellen Planungsstand vor. Dabei lud er auch bereits zum nächsten (und letzten) Vorbereitungstreffen ein, das zusammen mit der Mitgliederversammlung des IKVP am 4. März im Hofbergsaal stattfinden soll.

Die Interkulturellen und Interreligiösen Wochen 2020 stehen unter dem Motto „Zusammen leben, zusammenwachsen“, mit dem der IKVP auch sein zehnjähriges Bestehen überschrieben hat. Das Programm der Wochen ist noch in Arbeit, einige Veranstaltungen stehen aber bereits fest. So konnte Sepp Steinbüchler bereits einen ersten Überblick geben.

Den aktuellen Stand aller Veranstalungen finden Sie bei Termine des IKVP in der linken Spalte.


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Artikel der beiden Vorjahre

Beiträge, die in der Regel aus den beiden Vorjahren sind, finden Sie unter weitere Artikel (Fortsetzung).


Ältere Artikel

Noch ältere Artikel können im Archiv nachgelesen werden.

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